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Kreidezähne – Die Erweiterung der zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchung

Das Thema „Mikroplastik“ ist heute mehr denn je in aller Munde. Schließlich haben Plastik und die enthaltenen Weichmacher durchaus Folgen für unseren Organismus und auch für die Zahngesundheit.

In unserem vorigen Blogartikel haben wir bereits darüber berichtet, dass so genannte „Kreidezähne“ bei Kindern und Jugendlichen heutzutage immer häufiger werden. Sie haben die Volkskrankheit Nummer 1, Karies, abgelöst. Aus diesem Grund wurde die zahnärztliche Vorsorge bei Kindern erweitert.Kreidezähne – Wie kann man sie erkennen?
Kreidezähne machen sich dadurch bemerkbar, dass die Zähne temperaturempfindlich sind. Aber auch raue und poröse Stellen, die verfärbt sind, zählen zu den Symptomen. Je dunkler der Zahn ist, desto stärker ist er bereits erkrankt.

Fakt ist: Durch gesunde Ernährung und regelmäßiges Zähneputzen lassen sich Kreidezähne, unter denen Kinder und Jugendliche immer häufiger leiden, nicht verhindern. Wissenschaftler sprechen den Weichmachern in Plastik ein entsprechendes Risiko zu, Kreidezähne auszulösen.

Bereits bei Babys, deren Zähne noch nicht durchgebrochen sind, können Kreidezähne vorliegen. Sie sind dann so porös, dass sie bereits beim Durchdringen des Kiefers abbrechen.
Da Babys alles mit dem Mund erkunden, sollte darauf geachtet werden, BPA-freies Spielzeug zu kaufen.

Quelle: © valeo5 – Item ID: 7351973 – www.photodune.net

Erweiterung der zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchung
Ab dem ersten Zähnchen sollte bei Babys das Zähneputzen ritualisiert werden. Regelmäßige Besuche beim Zahnarzt sind ebenfalls sinnvoll – zum Beispiel dann, wenn die Eltern sowieso einen Termin zur Prophylaxe haben. Zu den Zielen der Früherkennungsuntersuchung (FU) zählen unter anderem:

• Das frühzeitige Erfassen von Erkrankungen, Fehlentwicklungen und Fehlstellungen
• Karies erkennen bzw. verhindern
• Gewöhnung der Kinder an regelmäßige Zahnarztbesuche
• Entwicklung eines Bewusstseins für Zahngesundheit bei Eltern und Kindern
• Aufklärung im Hinblick auf zahngesunde Ernährung

Die FU1 erfolgt zwischen dem 6. und 9 Lebensmonat, die FU2 zwischen dem 10. und 20. Monat. Die FU3 wird ab dem 21. Lebensmonat durchgeführt.

Die zahnärztliche Früherkennungsuntersuchung wurde, im Hinblick auf die Häufung des Auftretens von Kreidezähnen, um die Positionen „FLA“ und „FUPR“ erweitert.

Um Schäden am Zahnschmelz, insbesondere im Hinblick auf die Entstehung von Kreidezähnen vorzubeugen, wurden neue Produkte für die Zahnarztpraxis entwickelt. Sie werden auf die Zähne aufgetragen, um die entkalkten Stellen zu schützen und optisch zu verschönern.

Mehr zu diesem wichtigen Thema berichten wir Ihnen bald an dieser Stelle!

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