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Wächter der Gesundheit: Weißen Haushaltszucker ersetzen (5)

Das menschliche Immunsystem ist die Polizei unseres Körpers und hält Krankheitserreger, Viren und Bakterien fern.

Die drei wichtigsten Pfeiler einer starken Körperabwehr sind eine gesunde Darmflora, eine abwechslungsreiche und vitale Ernährung sowie regelmäßige sportliche Betätigung – darüber haben wir in unseren vorigen Artikeln bereits berichtet.

Heute, in unserem letzten Teil dieser spannenden Blogartikel-Serie, zeigen wir Ihnen, welche gesünderen Alternativen es zu herkömmlichem weißem Haushaltszucker gibt.

Gesunde Ernährung: Alternativen zu weißem Zucker

Wer sich gesünder ernähren möchte aber nicht gänzlich auf das Süßen verzichten kann und will, der kann zu gesünderen Zuckeraustauschstoffen greifen – diese sind jedoch nicht mit Süßstoffen zu verwechseln.

Der Unterschied:

Süßstoffe sind, aufgrund natürlicher oder synthetischer Verbindungen, um ein Vielfaches süßer als herkömmlicher Haushaltszucker, haben aber gleichzeitig nur sehr wenig Kalorien. Aufgrund der hohen Süßkraft sollte Süßstoff immer sparsam eingesetzt werden. Süßstoff gibt es in flüssiger Form, als Tabletten und zum Streuen. Da gerade bei synthetisch hergestellten Ersatzstoffen immer wieder Probleme oder Gefahren erkannt werden möchten wir hier ausschließlich die natürlichen Alternativen  betrachten.

Zuckeraustauschstoffe sind etwa so süß wie Zucker, weisen aber häufig etwas weniger Kalorien auf. Fruktose und Zuckeralkohole, wie beispielsweise Sorbit und Xylit, werden üblicherweise aus natürlichen Rohstoffen gewonnen.

Kokosblüten-Zucker

Kokosblütenzucker hat hierzulande noch recht wenig Bekanntheit erlangt, ist aber eigentlich ein echter „Star“ unter den Zuckeraustauschstoffen.

Der Kokosblütenzucker wird aus dem süßen Nektar der Kokospalme gewonnen. Aufgekocht oder dampfgegart bilden sich die Zuckerkristalle.

Toll ist: Der Kokosblütenzucker liefert unserem Organismus wichtige Mineralien und Vitamine. Außerdem weist er einen sehr niedrigen glykämischen Index auf, das bedeutet: Der Konsum des Kokosblütenzuckers lässt den Blutzuckerspiegel langsam und gleichmäßig ansteigen.

Kokosblütenzucker

Quelle: HeikeRau – Item ID: 9919060 – www.photodune.net

Datteln zum Süßen verwenden

Datteln sind nicht nur als spanische Tapas eine beliebte Speise, sondern können auch als Ersatz für herkömmlichen Haushaltszucker verwendet werden. Datteln stecken voller Fruchtzucker und Ballaststoffe. Der natürliche Zucker ist allerdings nicht wasserlöslich und so eignen sich Datteln hervorragend zum Backen oder zum Bestreuen von Speisen – auf diese Weise können sie ihre natürliche Süße voll entfalten.

Agavendicksaft und Ahornsirup

Agavendicksaft ist sehr fruktosehaltig und enthält rund genauso viele Kalorien wie Haushaltszucker. Für Diabetiker und eine diätische Ernährung ist Agavendicksaft zum Süßen also weniger geeignet. Positiv ist allerdings, dass der Agavendicksaft für den Körper keine „leeren Kalorien“ darstellt, so wie das bei weißem Haushaltszucker der Fall ist.

Ahornsirup enthält, neben Fruchtzucker, auch viele Mineralstoffe (sogar mehr als Honig!), wie Eisen, Kalium, Eiweiß, Calcium und Phosphor. Der süße Sirup eignet sich hervorragend zum Backen, aber auch zum Süßen von Nachspeisen, zum Anmachen von Saucen und Desserts.

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, um weißen Haushaltszucker zu ersetzen – schauen Sie sich mal in Ruhe in einem guten Lebensmittelladen oder besser noch im Reformhaus um. Sie werden erstaunt sein, welche leckeren Alternativen Sie finden und schon bald wird weißer Haushaltszucker komplett aus Ihrem Speiseplan gestrichen sein.

Was Sie aber nicht vergessen sollten: Zuckeraustauschstoffe enthalten viel Fruktose – und Fruchtzucker hat natürlich auch eine beeinträchtigende Wirkung auf unsere Zahngesundheit. Regelmäßiges Zähneputzen und halbjährliche Besuche beim Zahnarzt helfen dabei, langfristig mit einem gesunden Lächeln strahlen zu können.

Übrigens: Es gibt auch Zuckeraustauschstoffe, die die Zahngesundheit sogar positiv beeinflussen. Über diese haben wir schon einmal berichtet. Diese Stoffe sind Stevia und Xylitol.

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